Heimisches Bahngeschehen

21.03.2021

Freischnitt im Bereich Sanssouci

Seit der vergangenen Woche werden im Bereich Sanssouci von der DB Verkehrssicherungsarbeiten durchgeführt. Die Arbeiten mussten mit schwerem Gerät durchgeführt werden. Auf ca 400 Metern wurden die Bäume gefällt. Die Stadt Balve hatte die Bahn auf nicht mehr standsichere Bäume hingewiesen.  

Johann Schwalke beobachtete die Arbeiten und konnte einen 632 in Sanssouci aufnehmen. 


 

15.02.2021

Winter auf der Hönnetalbahn

In der vergangenen Woche war auch auf der Hönnetalbahn mal richtig Winter mit Schnee. So konnten am Samstag 13.02.2021 Schneebilder durch Herbert Rubarth auf der Hönnetalbahn entstehen. Einmal der "Klassiker" bei Haus Recke, und einmal ein Bild aus der Nähe des Balver Schulzentrums. 




14.02.2021

Hönnetalbahn fährt wieder normal

Die Hönnetalbahn kämpfte noch mit Ausfällen auf der aufgrund der Witterung bis zum Freitag 12. Februar. Nachdem am Sonntag 07. Februar der Verkehr auf der  Hönnetalbahn aufgrund des starken Schneefalls eingestellt wurde, konnte ab dem 08. Februar ab ca. 15 Uhr der Betrieb zwischen Fröndenberg und Neuenrade im Stundentakt wieder aufgenommen werden. Die Züge zwischen Unna und Menden fielen weiterhin bis zum 12. Februar aus, da im Bahnhof Unna das Einfahrgleis noch mit Zügen blockiert war.  


18.12.2020

Züge verkehren wieder

Seit dem 17.12.2020 verkehren die RB 54 Züge zwischen Unna und Menden wieder nach Fahrplan. Der Schienenersatzverkehr konnte aufgehoben werden. 


09.12.2020

Wieder Zugausfälle auf der Hönnetalbahn 

In den letzten 2 Wochen gab es insbesondere im Abschnitt Unna - Menden auf der RB 54 wieder viele Zugausfälle. Als Gründe wurde durch die DB Regio fehlende Personale durch Baustellenverkehr und einen erhöhten Krankenstand genannt. Auch seit heute fallen wieder die Züge aus. Bis vsl. zum 16.12.2020 sollen die Züge zwischen Unna und Menden ausfallen und durch Busse ersetzt werden. Hier die Meldung von DB Regio : 

Sehr geehrte Fahrgäste,
aufgrund erhöhter Krankenstände bei unseren Personalen müssen die meisten Züge der Linie RB 54 vom 09.12.2020 voraussichtlich bis zum 16.12.2020 zwischen Unna und Menden ausfallen. Als Ersatz verkehren Busse.
Bitte beachten Sie: Die Züge der Relation zwischen Fröndenberg und Neuenrade sind bis auf eine morgendliche Fahrt ab Balve nicht betroffen und verkehren wie gewohnt.
Den detaillierten Ersatzfahrplan zwischen Unna und Menden können Sie der folgenden Tabelle entnehmn : 

https://www.bahn.de/p/view/mdb/tp/tp_west/mdb_323840_busfahrplan_3.pdf 


Die EFH sind natürlich auch jetzt wieder nicht glücklich darüber, dass die Züge ausfallen. Wir hoffen darauf dass die Personaldecke wieder dicker wird, und die Zugausfälle in der Zukunft weniger werden. 

Auch die zum Sauerlandnetz gehörende RB 43 zwischen Dortmund und Dorsten kämpft mit Ausfällen. 


16.11.2020

Volle Züge in der Corona Zeit ?!

Die "Westfalenpost" hat in der letzten Woche auf die Züge der Hönnetalbahn geschaut. Insbesondere darauf wie voll die Schülerzüge am Morgen aus dem Hönnetal und am Nachmittag ins Hönnetal sind. Dabei wurde klar, dass der Schülerzug um 7 Uhr ab Neuenrade im Abschnitt Balve bis Menden sehr voll ist, und hier die Corona Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. Trotz Doppeltraktion wird es eng im Hönnetal. Dies war aber über viele Jahre schon so, und nicht erst seit Corona. 

Unser Pressesprecher Johannes Schmoll hat auf den Bericht reagiert und dazu eine Stellungnahme geschrieben. Längere Züge geht nicht so einfach, mehr Züge auch nicht, aber vielleicht kann an den Schulen was geändert werden. Hier seine Stellungnahme zum Artikel : 


Schülerverkehr im Hönnetal

Stellungnahme der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V.

Die Schülerinnen und Schüler aus dem Hönnetal kennen das seit Generationen: Der Schultag beginnt in vollen Zügen oder besser gesagt: Im vollen Zug und meistens endet er auch in einem solchen – wenn auch nicht so heftig, wie morgens.

Denn seit Generationen beginnt der Unterricht an Mendens Schulen quasi zeitgleich. Wer zur 1. Stunde da sein muss, dem bleibt nur der eine Zug, der 7 Uhr ab Neuenrade fährt und Menden um 7:37 Uhr erreicht. Der ist dann natürlich brechend voll und das ist in Corona-Zeiten natürlich besonders unangenehm. Schön daran ist nur, dass sich die Jugendlichen damals wie heute irgendwie mit der Situation arrangieren.

Dennoch bleibt festzuhalten. Solange der Unterricht an den Mendener Schulen in der Regel zur 1. Stunde beginnt, wird der „Schülerzug“ aus dem Hönnetal morgens voll sein.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten das Problem zu lösen.

  • Längere Züge mit größerem Platzangebot. Das ist zwar grundsätzlich denkbar, aber einfach einen Wagen mehr dranhängen wie zu Bundesbahnzeiten ist heute nicht mehr möglich. Zum einen sind die Bahnsteige für längere Züge nicht mehr ausgelegt, zum anderen müsste man dann erst mal einen weiteren Zug haben. Aber auch wenn es ein weiteres Fahrzeug gäbe: Es macht keinen Sinn für eine einzige Fahrt, die auch nur auf knapp 17 km voll ausgelastet ist und an effektiv höchstens 200 Tagen im Jahr stattfindet ein komplettes Fahrzeug vorzuhalten. Ähnliche Probleme haben übrigens die Busunternehmen auch!

Daher ist die zweite Möglichkeit wesentlich leichter umzusetzen und quasi kostenneutral

  • Flexibilisierung des Schulbeginns! Müssen tatsächlich alle Schülerinnen und Schüler zur 1. Stunde in der Schule sein? Wäre eine Aufteilung auf einen Beginn zur 2. und 3. Stunde nicht deutlich effektiver?

Der Fahrplan der Hönnetalbahn ist darauf weitgehend schon eingerichtet. So konnte auf Anregung der Eisenbahnfreunde Hönnetal ein zusätzlicher Zug um 8:17 Uhr ab Balve eingeführt werden.

Anders als früher gibt es nun auch im Fahrplanangebot also bereits Möglichkeiten zur Entzerrung des Fahrgastaufkommens.

 

Ob volle Züge nun tatsächlich die Ausbreitung des Corona-Virus begünstigen, ist eine andere Frage, die Experten beantworten müssen. Gefordert sind hier jetzt nicht die Bahn und der NWL als Besteller der Fahrten, sondern die Mendener Schulen bzw. deren Träger.

Auch wenn die Idee flexiblerer Schulzeiten nicht neu ist, sie ist zumindest diskussionswürdig. Zeiten wie diese fordern das und laden ein es zumindest zu probieren.

Johannes Schmoll

Pressesprecher Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V.

 

 

01.08.2020

Qualitätsbericht NRW: Hönnetalbahn 2019 weiterhin pünktlich unterwegs - Aber die Ausfälle sind noch mehr geworden

Das Kompetenzcenter Integraler Taktfahrplan NRW hat den Qualitätsbericht 2019 für den Bereich NRW vorgelegt. Wie in den Vorjahren wurde die Qualität des Schienenverkehrs in NRW untersucht und veröffentlicht.

Der Bericht zeigt, dass die Hönnetalbahn weiterhin auf hohem Niveau pünktlich fährt. Nach 2017 mit 97,7 %, 2018 mit 96,9 % hat Sie 2019 96,6 % Pünktlichkeit erreicht. Damit ist sie die viertpünktlichste Nahverkehrslinie in NRW bei den Regionalbahnlinien. Nur die RB 92 und 96 der Hessischen Landesbahn im Siegerland und die RB 21 von der Rurtalbahn sind noch pünktlicher unterwegs. 2019 sind alle Linien in NRW im Durchschnitt pünktlicher unterwegs gewesen. Insbesondere die RE-Linien konnten fast 2 % auf 80,0 % aufholen. Pünktlichste RE-Linie in NRW ist der RE 3 von Hamm nach Düsseldorf 2019 mit 90,7 % gewesen. 

Bei den Ausfällen gab es allerdings auf der Hönnetalbahn im Jahr 2019 noch mehr Abstriche wie 2018. 5,1 % der Fahrten sind ausgefallen 2019 bei der RB 54. Dies sind nochmal 2,4 % mehr Ausfälle gegenüber 2018. Gründe hierfür sind das fehlende Personal und auch die Probleme mit den PESA Fahrzeugen. Gefühlt sind 5,1 % schlecht, aber andere Linien in NRW haben noch höhere Ausfallzahlen. Trotzdem ist jeder Ausfall ärgerlich. Gerade im Hönnetal wo kaum eine andere Möglichkeit besteht im ÖPNV. Heißt meistens wirklich auf den nächsten Takt warten. Schließen wir die Corona Zeit mit den Ausfällen aber dafür verkehrenden Busverkehr mal aus, so hoffen wir von den Eisenbahnfreunden auf bessere Zahlen für 2020. 

Die Anschluss RE-Linien in Fröndenberg (RE 17 und RE 57) sind gegenüber 2018 mit nicht großen Abweichungen: RE 17 84,9 % Pünktlichkeit (2018 82,7 %). 2 % besser. Ausfälle lagen bei 1,7 % zu 2,1 % in 2018. Der RE 57 war 2019 zu 79,7 % pünktlich und somit unverändert zu 2018. Die Ausfälle gingen von 2,5 % auf 2,9 % rauf. 

Die pünktlichste Bahnstrecke in NRW ist auch eine Anschlusstrecke der Hönnetalbahn. Die S4 zwischen Unna und Dortmund-Lütgendortmund. Diese S-Bahnlinie hatte 2019 eine Pünktlichkeit von sagenhaften 99,7 %. Dafür ist Sie 2019 häufiger ausgefallen. 3,1 % 2019 zu 1,9 % 2018. 

Die Bahnhöfe in NRW wurden im Qualitätsbericht auch wieder untersucht. Es zeigt sich, dass die Bahnhöfe der Hönnetalbahn insgesamt sauber sind. Die Funktionalität der Bahnhöfe und Haltepunkte lassen aber noch zu wünschen übrig. Neuenrade und Balve wurden 2019 erneuert. Bewertet wurde 2019 nach Graffiti, Sauberkeit und Funktion der Bahnhöfe. Da fielen nur Menden-Süd und Bösperde als „noch akzeptabel“ auf. Alle anderen Bahnhöfe waren akzeptabel. Doch weisen die Eisenbahnfreunde Hönnetal in jedem Jahr wieder darauf hin, dass insbesondere die Bahnsteige im Hönnetal eine einheitliche Bahnsteighöhe und einen einheitlichen Bahnsteigbelag (kein Schotter) bekommen sollten. Bahnsteige wie Volkringhausen, Garbeck, Küntrop oder auch Binolen sollten in den nächsten Jahren angepasst werden.

 

Änderungen im WestfalenTarif zum 1. August 2020

Zum 1. August treten im WestfalenTarif Änderungen in Kraft, um den Tarif und das Nahverkehrsangebot in Westfalen-Lippe weiter zu verbessern.

Hierzu werden neue Tickets eingeführt und das bestehende Angebot überarbeitet. Die Anhebung der Preise ist mit durchschnittlich 1,86 Prozent moderat. Zudem wird die vom Bundeskabinett beschlossene temporäre Mehrwertsteuer-Senkung vom 01.10.-31.12.2020 mit einer Preisreduzierung um durchschnittlich vier Prozentpunkte an die Fahrgäste weitergegeben.

Weniger Preisstufen – mehr Übersicht

Ab dem 1. August wird die Anzahl der Preisstufen für mehr Übersicht reduziert. Damit ist die höchste Preisstufe die 10W. Tickets mit dieser Preisstufe sind dann für den gesamten WestfalenTarif-Raum gültig. Dabei konnten die Preise für Tickets der Preisstufe 10W mehrheitlich stabil gehalten werden, sodass die Fahrgäste doppelt profitieren.

 

Mehr Flexibilität mit dem neuen 30 TageTicket

Das MonatsTicket wird vom 30 TageTicket abgelöst. Das bedeutet mehr Flexibilität für die Fahrgäste: Das 30 TageTicket ist nicht mehr an einen Kalendermonat gebunden, sondern kann zu jedem beliebigen Tag gestartet werden und gilt dann für 30 aufeinanderfolgende Tage. Die Konditionen des bisherigen MonatsTickets bleiben dabei erhalten: übertragbar auf andere, Mitnahme von Personen/Fahrrädern montags bis freitags ab 19 Uhr, am Wochenende und NRWFeiertagen ganztägig, kombinierbar mit dem Anschluss- und FahrWeiterTicket Westfalen. Das 30 TageTicket ist auch als 9 Uhr-Variante und als 30 TageTicket Fahrrad erhältlich.

Vereinfachung der FahrradTickets

Das Ticketangebot für die Mitnahme von Fahrrädern wird vereinfacht. Es gibt nur noch zwei Preisstufen: eine Stadt/Gemeinde im WestfalenTarif oder das gesamte Netz Westfalen. Zudem sind die dazugehörigen Preise harmonisiert worden und nun für den ganzen WestfalenTarif-Raum einheitlich. Fast alle Preise konnten dabei gesenkt werden – und das um bis zu mehr als 5 Euro. Das FahrradTagesTicket für eine Stadt/Gemeinde kostet 1,50 Euro, für das Netz Westfalen 3 Euro. Der Preis für eine Stadt/Gemeinde für das 30 TageTicket Fahrrad und das FahrradAbo beträgt 17 Euro und für den gesamten WestfalenTarif-Raum 25 Euro.

1. Klasse zum Pauschalpreis

Die Nutzung der 1. Wagenklasse wird ab dem 1. August zum Pauschalpreis angeboten. Dadurch wird die Preisstruktur massiv vereinfacht, denn es gibt nur noch vier Preise. Hier profitieren die Fahrgäste vor allem bei längeren Fahrten, wo die 1. Klasse überwiegend genutzt wird: Denn für weite Strecken wurden die Preise teilweise um bis zu mehr als 20 Euro reduziert. Die Aufpreise für die 1. Klasse kosten für das EinzelTicket 3,50 Euro, 7 TageTicket 14 Euro, 30 TageTicket 44 Euro und für das Abo sind es 39 Euro.

Mehrwertsteuer-Senkung wird an die Fahrgäste weitergegeben

Die Bundesregierung hat auch für den ÖPNV eine temporäre Senkung desermäßigten Mehrwertsteuersatzes von sieben auf fünf Prozent vom 01.07. bis 31.12.2020 beschlossen. Die Verkehrsunternehmen des WestfalenTarifs geben diese Mehrwertsteuer-Senkung direkt an ihre Fahrgäste weiter. Vom 01.10. bis 31.12.2020 werden die Ticketpreise im WestfalenTarif durchschnittlich um vier Prozentpunkte gesenkt. Damit ist gewährleistet, dass alle Kunden gleichermaßen von der Senkung der Mehrwertsteuer profitieren. Die Mehrwertsteuer-Senkung wird zwar nur für einen Zeitraum von drei Monaten umgesetzt, dafür erhalten die Fahrgäste aber die doppelte Ermäßigung. So werden die drei vorherigen Monate ausgeglichen. Eine kurzfristige Senkung der Preise ist aufgrund des hohen Aufwands bei der Umstellung der Vertriebssysteme nicht möglich gewesen. Ab dem 01.01.2021 gelten dann wieder die Preise, die zum 01.08.2020 in Kraft treten.

Änderungen im Teilraum Ruhr-Lippe

Fahrgäste in den Kreisen Unna, Soest, Märkischer Kreis, Hochsauerlandkreis und der Stadt Hamm sind im WestfalenTarif im Teilraum Ruhr-Lippe unterwegs.

Zusammenführung der Preisstufen 9 und 10 im Ruhr-Lippe-Raum (Hochsauerlandkreis, Kreis Soest, Kreis Unna, Märkischer Kreis und Stadt Hamm) profitieren Fahrgäste, die längere Strecken fahren, von der Zusammenführung der beiden Preisstufen. Ab jetzt gelten alle Tickets der Preisstufe 9 für das gesamte Netz Ruhr-Lippe, einschließlich der Städte Dortmund und Hagen sowie Willingen (Upland).

Stadtverkehr Hamm

In Hamm werden das 30 TageTicket 8 Uhr und das 8 UhrAbo eingeführt. Der Vertrieb von 9 Uhr MonatsTickets und 9 UhrAbos der Preisstufe 0 wird eingestellt, bestehende 9 UhrAbos der Preisstufe 0 sind aber weiterhin gültig.

Der NachtBus-Aufpreis in der Preisstufe 0 entfällt ab dem 1. August. Der NachtBus kann dann mit allen regulären Tickets genutzt werden.

PS B im Kreis Unna

Im Kreis Unna werden alle Tickets mit dem Geltungsbereich Netz Kreis Unna einheitlich in der Preisstufe B ausgegeben. Bisher gab es je nach Ticketart noch unterschiedliche Preisstufen. Mit der Umstellung werden auch zahlreiche Tickets günstiger. So kostet das 9 Uhr TagesTicket 1 Person für den Kreis Unna nur noch 6,80 Euro (bisher 9,30 Euro) und das 9 UhrTagesTicket 5 Personen nur noch 13,60 Euro (bisher 17,70 Euro). Die 9 Uhr TagesTickets gelten samstags, sonn und feiertags schon vor 9 Uhr.

Quelle : Pressemitteilung auf der Seite www.westfalentarif.de 



23.06.2020

Sonderzugverkehre in der näheren Umgebung

In den letzten Wochen gab es einige Sonderzugverkehre in der näheren Umgebung des Hönnetals. So gab es auf der Röhrtalbahn von Sundern nach Neheim-Hüsten Holzverkehr. Am Samstag 13.06.2020 konnte RLG Lok 57 in Sundern vor einem Holzzug aufgenommen werden. Am gleichen Tag hatte die 218 460-4 der Westfrankenbahn die Aufgabe zwischen Schwerte/Ruhr und Dortmund Hbf den Ersatzverkehr der Eurobahn zu fahren. Grund hierfür waren Bauarbeiten zwischen Holzwickede und Dortmund-Hörde. Die Lok machte dies an 4 Samstagen im Mai und Juni.

 

RLG Lok 57 in Sundern am 13.06.2020 , Foto : Bernd Seebach

 

218 460-4 mit ihrem Ersatzzug in Schwerte am 13.06.2020, Foto : Bernd Seebach

 

30.05.2020

Verschmutzungen an Bahnhöfen der Hönnetalbahn per WhatsApp melden

Zugreisende der Hönnetalbahn können seit Anfang des Jahres Hinweise zur Sauberkeit am Bahnhof durch den Kommunikationsdienst WhatsApp an die Deutsche Bahn weitergeben. Das Reinigungspersonal vor Ort soll die Verschmutzung anschließend so schnell wie möglich beseitigen. Ziel ist es, die Sauberkeit nachhaltig zu verbessern. Das Reinigungskonzept wurde 2017 als Pilotprojekt an Bahnhöfen in Berlin, Hannover und Hamburg erfolgreich getestet.

Zur Funktionsweise: Reisende und Bahnhofsbesucher senden eine WhatsApp-Nachricht mit Angabe des genauen Standorts und Art der Verschmutzung an die jeweilige Service-Nummer. Die Telefonnummern werden durch Plakate und Aufkleber an den Bahnhöfen kommuniziert. Das Feedback wird an das Personal übermittelt, das so zügig wie möglich mit der Reinigung startet. Auf Wunsch erhält der Kunde eine Benachrichtigung, nachdem die Verschmutzung beseitigt wurde. Er kann die Sauberkeit im Bahnhof zudem mit einer Schulnote bewerten.

Folgende Nummer hat das Reinigungsteam für die Haltepunkte und Bahnhöfe der Hönnetalbahn: +49 157 923 974 02. Auch steht die Nummer meist per großen Aufkleber an jedem Mülleimer auf den Bahnsteigen. (In Binolen z.B. am Mülleimer im Wartehäuschen).

 

Stadt Unna steigt beim Indu Park aus      

Die Stadt Unna plant aus dem Logistikzentrum Ruhr-Ost aussteigen. Das Logistikzentrum Ruhr-Ost umfasst die 3 Bahnanschlüsse in Bönen, Unna-Königsborn und dem Indu-Park an der Strecke Unna-Fröndenberg.

Während die 2 Anschlüsse in Bönen und auch in Unna-Königsborn noch regelmäßig bedient werden, ist das Anschlussgleis des Indu-Parks an der Bahnstrecke Unna – Fröndenberg seit einigen Jahren nicht mehr bedient worden. Der Anschluss liegt von Unna kommend kurz vor der Unterquerung der A 44. 2006 wurde der Industriepark in Betrieb genommen und ein neuer Verladekran gebaut. Hiermit sollten Container von der Straße auf die Schiene gebracht werden. Nachdem am Anfang der Anschluss bedient wurde, wurde es halt in letzter Zeit sehr ruhig um den Anschluss. Mittlerweile steht die Anlage mit Kran still. Die Natur holt sich schon wieder viel zurück. Der Hellweger Anzeiger schreibt schon von einem Millionengrab.

Im Gegensatz zu den Anschlüssen in Bönen und Unna-Königsborn ist die Bedienung des Anschlusses auch nicht so einfach. Die beiden anderen Anschlüsse befinden sich jeweils im Bahnhof, sodass mit Rangierfahrten die Anschlüsse bedient werden können. Bei der „Ausweichanschlussstelle Unna Industriepark“ sieht dies anders aus. Zuerst kann die Anschlussstelle nur in der Taktlücke der Hönnetalbahn bedient werden. Also 1 Fahrt pro Stunde, wenn sich zwischen Fröndenberg und Unna kein Zug befindet. Dann muss in Unna teilweise aus dem Güterbahnhof über die Holzwickeder Seite nach Gleis 18 umrangiert werden. Der Zug verlässt dann den Bahnhof Unna bis zur Anschlussstelle. Hier wird durch das Zugpersonal der Schlüssel für die Anschlussstelle aus einem Schlüsselkasten entnommen. Die Weiche und die Gleissperre müssen umgestellt werden, und dann erst kann der Zug in den Anschluss. Nachdem er im Anschluss angekommen ist, muss die Gleissperre wieder verschlossen werden, und die Weiche umgestellt werden. Der Schlüssel wird wieder in den Schlüsselkasten gesteckt, und erst dann kann die Hönnetalbahn wieder fahren. Also ein sehr umfangreiches Manöver jedes Mal. Teilweise wurde weil es einfacher war, aber auch in den Nachtstunden der Anschluss bedient, wenn die Hönnetalbahn nicht fuhr.

 

11.05.2020

Züge rollen wieder auf der Hönnetalbahn

Seit heute verkehren auf der Hönnetalbahn wieder alle Züge planmäßig. Dies gilt für die Züge der RB-Linie 54 zwischen Unna und Menden, und auch zwischen Fröndenberg und Neuenrade. Gute 7 Wochen fuhren aufgrund der Corona Pandemie keine Züge. Die ausfallenden Züge wurden durch Busse zwischen Unna und Neuenrade ersetzt. Somit ist die RB 54 eine der letzten RB-Linien in NRW, die jetzt wieder den Betrieb aufgenommen hat. Am Wochenende gibt es in den Nachtstunden noch einige Ausfälle von Zügen, dies ist aber in der Fahrplanauskunft der DB unter www.bahn.de eingepflegt.


Infos zum Sonderfahrplan für alle anderen Bahnlinien in NRW gibt es hier :


https://www.mobil.nrw/ 



 

21.03.2020

Hönnetalbahn stellt den Betrieb ein

Die RB 54 "Hönnetalbahn" stellt seit dem 20.03.2020 den Betrieb ein. Damit verkehren keine Züge mehr zwischen Unna und Menden und Fröndenberg und Neuenrade. Grund ist der Corona-Virus, der das öffentliche Leben zum Teil lahm gelegt hat. Da auch die Schulen geschlossen haben, ist die Fahrgastanzahl in den Zügen sehr gering. Das Land NRW hat jetzt einen "Notfahrplan" erstellt. Es geht auch darum die Mitarbeiter der Eisenbahnunternehmen zu schützen, und auch das Personal strategisch einzusetzen. Heißt kein Personal mehr für die Hönnetalbahn, dafür ausreichend Personal für andere Strecken.

Aber trotzdem bleibt der ÖPNV dem Hönnetal erhalten. Statt der Bahn fährt jetzt der Bus. Und zwar durchgehend von Unna bis Neuenrade. Und dies im Stundentakt ähnlich dem Bahnfahrplan. Nur am Abend gibt es Einschränkungen.

Sicherlich passen jetzt nicht mehr überall die Anschlüsse, aber es gibt Verkehr. Auch auf andere Bahnlinien im Land ist der Verkehr eingeschränkt. Diese Maßnahmen gelten erstmal bis zum Sonntag 19. April 2020.

Wir von den Eisenbahnfreunden Hönnetal e.V. begrüßen in dieser Situation sehr den guten Ersatzverkehr mit Bussen. Ein Stundentakt ist gewährleistet, sodass die Mobilität auch in diesen Zeiten u.a. für Pendler gewährleistet ist.

Hoffen wir aber darauf, dass die Zeiten bald wieder besser werden und wieder Züge im Hönnetal verkehren.

 

08.03.2020

PESA-Fahrzeuge : Die nächsten Probleme - Nach der versprochenen Ausbesserung müssen Fahrzeuge zur nächsten Reparatur. Fahrgastzahlen gehen zurück. Hönnetalbahn weniger davon betroffen, aber die Linien RE 17 und RE 57 der Oberen Ruhrtalbahn

Es wird einfach nicht besser mit den Pesa-Zügen auf den Bahnstrecken. Im Gegenteil: Die Ausbesserungsarbeiten beim polnischen Hersteller über den Winter haben nur neue Probleme hervorgebracht. Die Pesa-Züge müssen demnach zu einer weiteren Überholung nach Polen. Im Mescheder Kreishaus hagelte es Kritik.

„Wenn Sie mit einem Pesa-Zug fahren, wissen Sie nicht, ob Sie damit tatsächlich ankommen“, sagte Thomas Ressel, Leiter der Abteilung Planung beim Nahverkehr Westfalen-Lippe in einer Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Struktur und Tourismus des Hochsauerlandkreises in Meschede. Sein NWL hat einen regulär bis zum Jahr 2028 geltenden Verkehrsvertrag mit der Deutschen Bahn: Die Bahn muss demnach die Beförderung der Fahrgäste sicherstellen - eigentlich mit den Pesa-Zügen.

Ressel nennt die bislang erbrachten Leistungen „ein unrühmliches Kapitel“: Die Pünktlichkeit sei „nicht zufriedenstellend“, die Ausfallquote „grottig schlecht“. Pesa schramme „haarscharf an der Insolvenz vorbei“ und „lebe nur vom Geld der Deutschen Bahn“: „Da ist ein Partner zwangsbeatmet worden.“

Wie jetzt bekannt wird: Die so genannte „Rollkur“ der Pesa-Züge über den Herbst und Winter hinweg hat keine Lösung gebracht. Nach den massiven technischen Problemen mit den Pesa-Zügen seien die Züge zur Aufbereitung zurück nach Polen gegangen – das war die von Bahn und Pesa angekündigte so genannte „Rollkur“. Wie Ressel jetzt sagt: „Wenn das eine Problem gelöst ist, kommt das nächste“ – Züge, die in der Zwischenzeit in Polen waren, mussten demnach erneut zurück ins Herstellerwerk, um die nächsten Probleme zu beseitigen. „Unterm Strich laufen die Fahrzeuge nicht wirklich besser“, so Ressel.

Im Sauerlandnetz müssen deshalb wieder gebrauchte Ersatzfahrzeuge eingesetzt werden – obwohl der Zugverkehr doch moderner werden sollte: „Das ist unerträglich.“ Die Kreisverwaltung des HSK spricht von „altersbedingten Mängeln“, die sich auf Komfort und den Fahrplan auswirkten: Sie nennt beispielhaft den 23. Februar, als im östlichen Abschnitt der Oberen Ruhrtalbahn mehrere Stunden lang Fahrten ausfielen, weil ein alter Zug versagte.

Zumal: Nicht jeder Lokführer hat für jeden Fahrzeugtyp und für jede Strecke automatisch auch eine Fahrberechtigung – deshalb fallen Fahrten auch aus.

Das hat unmittelbare Folgen: Auf den Strecken RE 17 und RE 57 gingen in den Jahren 2016 bis 2018 400.000 Fahrgäste verloren – obwohl eigentlich mehr Menschen auf die Bahn umsteigen sollen.

Die Einnahmen stagnieren, in der Prognose geht Ressel von sinkenden Einnahmen aus. Der Spielraum, um zum Beispiel günstigere Tickets anbieten zu können, sinkt damit ebenfalls.

Jetzt wird juristisch geprüft, was machbar ist, kündigte Ressel an. Der NWL hat intern eine eigene Taskforce eingesetzt, um nach Lösungen zu suchen – bis hin zu der Frage, wie Bahnreisende schneller an ihre Erstattungsformulare kommen, wenn ihr Zug nicht fahre oder verspätet sei.

Seine bildhafte Umschreibung vom Verhältnis zu Pesa: „Wir sind in der Wüste mit einem Pferd, was tot ist, und schleppen den Sattel mit. Wir haben die ganze Zeit versucht, das Pferd noch zu tränken und zu füttern. Wir konnten nur noch nicht feststellen: Ist das Pferd wirklich tot? Das müssen Juristen klären. So eine Situation hatten wir noch nie.“ Der NWL ist bereits bundesweit auf der Suche nach möglichen Ersatzfahrzeugen, die im Sauerlandnetz alternativ zum Einsatz kommen könnten.

Auch Dr. Klaus Drathen, Kreisdirektor des Hochsauerlandkreises, spricht von einem „Bild des Elends“. Ihn erreichen die Probleme über viele andere Stellen, sagte er: Über den Tourismus kämen Beschwerden von Bahnreisenden an, selbst ein Arbeitskreis zum Ruhrtalradweg kritisiere Zugausfälle auf der Strecke zwischen Dortmund und Winterberg.

Kritik von der CDU kam unter anderem auf, weil die Bahn offenbar bei ihrer europaweiten Ausschreibung nicht die Leistungsfähigkeit von Pesa ausreichend geprüft habe. Quelle : www.wp.de

 

Positive Zwischenbilanz und erweiterte Beratungszeiten für PIA


Persönliche Beratung beim Ticketkauf am Automaten wird immer beliebter.


Persönlicher Informations-Assistent (PIA), so wird diese neue, innovative Generation von Ticketautomaten genannt. Die Automaten verfügen über zwei Bildschirme. Oberhalb des bekannten Touchscreens schaltet sich auf Wunsch per Kamera und Mikrofon live ein Berater auf den zusätzlichen Bildschirm.

Seit Dezember 2018 wird dieser zusätzliche Service an 29 westfälischen Bahnhöfen angeboten. Bis Ende 2019 wurde die persönliche Auskunft zu Tickets und Tarif mehr als 25.000 x aufgerufen. Dies entspricht knapp 600 Aufrufen pro Woche. Die nachfragestärksten Standorte waren dabei Fröndenberg, Iserlohn, Holzwickede und Lippstadt. Eine Reaktion auf die wachsende Nachfrage ist die einheitliche Zeit für den Beratungsservice ab 01.01.2020 von täglich 8:30 – 20:00 Uhr.

Und so funktioniert PIA: Nach Drücken des Rufknopfes wird der Fahrgast live mit einem Berater verbunden, den er am Bildschirm auch sehen kann. Ist der Fahrgast unsicher, wie er durch das Menü zu seinem Wunschticket kommt, kann sich der Berater auf den Automaten aufwählen und einzelne Aktionen für den Fahrgast ausführen. Echtzeitfahrplanauskünfte (inklusive aktueller Verspätungen) sind ebenso möglich wie die Beratung zu allen am Standort kaufbaren Tickets und Nahverkehrstarifen (WestfalenTarif, NRW-Tarif, Nachbartarife), nicht jedoch zum Fernverkehr der DB AG (IC, ICE). Natürlich funktioniert der Automat, wenn man die PIA-Funktion nicht nutzen möchte, wie ein ganz normaler Ticketautomat.

Der Service erfolgt völlig anonym, der Fahrgast muss keine persönlichen Daten angeben. Somit ist der Datenschutz gewährleistet. Der Service kostet nichts extra; gekaufte Fahrkarten können wie an allen Automaten des WestfalenTarifs wahlweise über Barzahlung, Kreditkarte, EC-Karte oder die NFC-Funktion von Smartphones bezahlt werden.

Das flächendeckende Angebot von PIA-Automaten in Westfalen-Lippe ist in dieser Form einmalig in Deutschland. PIA kommt u. a. an Standorten zum Einsatz, an denen die Nachfrage hoch ist, es aber kein KundenCenter bzw. keinen Fahrkartenschalter gibt. Gleichzeitig ist PIA ein Zusatzangebot an ausgewählten Bahnhöfen außerhalb der Öffnungszeiten der Agenturen und der neue innovative Reiseberater für Standorte im ländlichen Raum.

Der NWL verfolgt mit dem PIA-Angebot, wie mit dem neuen SPNV-Vertrieb insgesamt, das Ziel einer deutlich stärkeren Kundenorientierung. In den Fokus rücken die gezielte Beratung zu Nahverkehrsfragen sowie die Wahl des jeweils richtigen Tickets für Fahrten und Abos. Alle neuen „blauen“ Automaten bieten zudem Fahrplanauskünfte in Echtzeit.

Die Inanspruchnahme der Liveberatung wird über ein Forschungsprojekt der Universität Paderborn begleitet und ausgewertet, um das Angebot künftig noch attraktiver zu gestalten und näher an den Bedürfnissen der Kunden zu platzieren. Quelle : www.nwl-info.de

 

22.11.2019

Skisonderzüge nach Winterberg

Der NWL bietet in diesem Winter zum ersten Mal einen Skisonderzug von Oberhausen nach Winterberg an. Dieser verkehrt an jedem Samstag vom 21.12.2019 bis zum 07.03.2019 und an Rosenmontag. Angesprochen werden für diesen Sonderzug nicht nur Fahrgäste aus dem Ruhrgebiet, sondern sogar aus den Niederlanden, weil in Oberhausen (aus Richtung Arnheim) und in Schwerte (aus Richtung Venlo) die Anschlüsse dazu passend gelegt sind. Der Skisonderzug verkehrt auf der oberen Ruhrtalbahn von Schwerte bis Bestwig ohne Halt und kann mit Fahrkarten des Nahverkehrs benutzt werden. Laut Online Informationen soll es sich um einen lokbespannten Zug handeln. Man darf gespannt sein. Weitere Infos zum Zug gibt es auf www.nwl-info.de . Wünschen wir der Idee viele Fahrgäste und viel Schnee in Winterberg!

218 457-0 setzt am 25.01.2020 in Winterberg um. Foto : Bernd Seebach