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                        Aktuelles heimisches Bahngeschehen

 

29.07.2010

Gleismesszug auf der Hönnetalbahn unterwegs

Am Dienstag (27.07.2010) war der Gleismesszug (726 004) auf der Hönnetalbahn zu Gast. Turnusmäßig wird die Hönnetalbahn auch vom Gleismesszug befahren, um den Oberbau der Strecke zu messen. Der Messzug kreuzte um 21 Uhr in Binolen mit dem letzten Planzug aus Neuenrade, und befuhr dann einmal die Strecke nach Neuenrade und zurück.

 Andere Zugbildung auf der Hönnetalbahn

Aufgrund einer EBA (Eisenbahnbundesamt)-Anweisung, darf auf der Hönnetalbahn nicht mehr mit der Zugbildung VT 640 + VT 640 + VT 648 gefahren werden (Grund dafür sind wohl die nicht ausreichenden Bahnsteiglängen und fehlende Zugbegleiter). Deshalb ist auf der Oberen Ruhrtalbahn jetzt öfters anstatt eines VT 648 nur ein VT 640 gesichtet worden. Zurzeit sind ja Ferien, wie genau die Zugbildung dann nach den Ferien auf der Hönnetalbahn aussieht, bleibt abzuwarten. Im nächsten Newsletter mehr darüber.

 

23.07.2010

Menden – Hemer: Bahnverkehr läuft bis 31.10.2010

Zum 01. Mai 2010 wurde der Bahnbetrieb zwischen Menden und Hemer befristet bis zum 31.10.2010 wieder aufgenommen. Zuvor hatten RSE und Freiwillige aus dem Förderverein Oesetalbahn die Strecke frei geschnitten und befahrbar gemacht. Vor der ersten Personenzugfahrt am 01. Mai 2010 befuhren 221 135 und 212 133 kurzfristig als erste Fahrzeuge nach 2008 die Strecke als Probefahrt  Bis Ende Juli hat es 8 Fahrtage gegeben -  eine eher nüchterne Bilanz angesichts des Aufwandes. Von außerhalb kamen davon 3 Sonderzüge. Eine politische Aussage hatte die vom VCD mit Mitwirkung des Fv Oesetalbahn und EFH veranstalteten Pendelfahrten im 2-Stundentakt nach Dortmund mit einem Talent der Prignitzer Eisenbahn. Sie zeigte die mögliche Perspektive als Zusatzangebot zum bestehenden Angebot im Öffentlichen Personennahverkehr auf.

Zwischenzeitlich hat die RSE die Strecke zur Übernahme durch Dritte gemäß §11 Allgem. Eisenbahngesetz ausgeschrieben. Findet sich binnen 3 Monaten kein neuer Betreiber der Strecke, wäre dann am 31.10.2010 definitiv Schluss.

 

 

05.07.2010

 

Streckensperrung auf der Oberen Ruhrtalbahn

 

Zwischen dem 15.07. und 08.08.2010 wird die Obere Ruhrtalbahn zwischen Fröndenberg und Neheim-Hüsten komplett gesperrt. Als Ersatz verkehren Busse von Fröndenberg über Wickede nach Neheim und zurück.

Weitere Info´s auf der Homepage des Zweckverbandes, www.zrl.de oder auf www.bahn.de

 

 

28.05.2010

 

Bahnhof Menden – immer noch nicht abgerissen

Der Streit um den Abriss des Bahnhofsgebäudes in Menden geht immer noch weiter. Eigentlich sollte das Gebäude schon vor Ostern abgerissen sein, doch steht es Ende Mai immer noch. Ende der ganzen Sache weiterhin offen !!!!

 

Kirmessonderverkehr zu Pfingsten

Zur Pfingstkirmes in Menden bestellte der Zweckverband Ruhr-Lippe wieder Kirmessonderverkehr an allen Tagen bis spät in die Nacht hinein. So konnte man auch nach einem späten Bummel auf der Kirmes noch mit der Hönnetalbahn in Richtung Neuenrade und Unna fahren.

 

Hemer – Menden

Am Freitag 07.05.2010 sowie an Pfingstsamstag wurde ein VT 643 der Prignitzer Eisenbahn für den Pendelverkehr auf dieser Strecke eingesetzt. Am 07.05.2010 pendelte dieser Triebwagen zwischen Hemer und Dortmund 3 mal, am Pfingstsamstag 7 mal. So konnte am Pfingstsamstag nicht nur von Hemer bequem die Pfingstkirmes in Menden besucht werden, sondern auch Dortmund bot sich zu einem Besuch an. Die Züge fuhren pro Richtung im 2 Stundentakt. Natürlich konnten auch die Dortmunder so bequem die Landesgartenschau in Hemer per Bahn erreichen.

 

 

 

12.05.2010

 

Planverkehr auf der Strecke Menden - Hemer

 

Am Freitag 07.05.2010 fand auf der Strecke Menden - Hemer eine Art "Planverkehr" statt. So kam auf der Strecke ein VT 643 der Prignitzer Eisenbahn zum Einsatz, der 4 mal an vergangen Freitag zwischen Dortmund - Fröndenberg - Menden und Hemer als Sonderzug pendelte. Die Fahrten wurden gut angenommen, und für Pfingstsamstag 22.05.2010 sind wieder Pendelfahrten auf der Strecke geplant.

 

 

VT 643 der Prignitzer Eisenbahn am vergangen Freitag auf der Oesetalbahn in Höhe des "real-Marktes" , Foto : Patrick Schulze

 

 

 

02.05.2010

 

Strecke Menden - Hemer wieder in Betrieb

Mit einer Probefahrt mit "Streckenveteranen" und einer ersten offiziellen Sonderfahrt ist am 01. Mai die Strecke Menden - Hemer nach mehr als 2 Jahren (bisher letzte Fahrt am 31.07.2008) wieder in Betrieb gegangen. Kurz zuvor war die letzte notwendige Genehmigung erteilt worden. Bis zum 31.10.2010 können jetzt wieder Züge nach Hemer zur Landesgartenschau fahren. Voraus gegangen waren umfangreiche Arbeiten, um die Strecke wieder für max. 50 km/h befahrbar zu machen. Vor allem ging es um Freischnittarbeiten, die Wiederinbetriebnahme der technisch gesicherten Bahnübergänge und Reparaturen an den Gleisanlagen. Diese Arbeiten wurden von der betriebsführenden Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH in Kooperation mit ehrenamtlichen Helfern aus dem Umfeld des "Förderverein Oesetalbahn" geleistet.

Vor der ersten Personenzugfahrt am 01. Mai 2010 befuhren 221 135 und 212 133 kurzfristig als erste Fahrzeuge nach 2008 die Strecke als Probefahrt - beide Baureihen verkehrten auch in früheren Jahren hier z.T. planmäßig. Es fanden Probefahrten auch in die Nebengleise des Bf. Hemer statt.

Um 18:10 Uhr verließ dann mit den Schienenbussen 796 802 und 690 des Förderverein Schienenbus e.V. Menden der erste Personensonderzug den Mendener Bahnhof Richtung Hemer und gab dem Förderverein Oesetalbahn eine Möglichkeit der Darstellung seiner Positionen hinsichtlich der Zukunft der Strecke. 

Die nachfolgenden Fotos wurden von J. Reinhard zur Verfügung gestellt.

Bf. Hemer mit 221 135 und 212 133

 

 

221 135 Am Obsthof

 

 

Schienenbus in Hemer am 01.05.2010 mit Bahnhofsschild

 

29.03.2010

Klusenstein kommt (vielleicht) – aber ohne LGS!

Klusenstein wird von der LGS nicht profitieren! Die Stadt Hemer hat von ihrem Vorhaben Abstand genommen, dort Reisende in Busse zur LGS umsteigen zu lassen. Weil die Polizei ein Linksabbiegen Richtung Deilinghofen nicht gestattet, wurde aus der Idee nichts, den Haltepunkt auf diese Weise zu reaktivieren.

Dennoch ist der Haltepunkt Klusenstein nicht vergessen. Ein von der Stadt Hemer beauftragtes Architekturbüro hat einen Weg gefunden, die wiederherzustellende Beleuchtungsanlage mit Strom zu versorgen. Die Zuleitung von der Burg Klusenstein her, muss jedoch von der Landschaftsbehörde genehmigt werden, was nicht sicher ist. Der ZRL steht weiterhin zu Klusenstein, kann aber gegen die Sperrung des Bahnsteigs durch die DB nichts unternehmen.

Ob jemals wieder Züge in Klusenstein halten, ist momentan nicht eindeutig zu beantworten, Zweifel sind angebracht, aber hoffnungslos ist der Fall auch nicht. Die EFH verhandeln weiter.

 

Busanschluss in Neuenrade

Eine kleine Sensation bahnt sich ab August an. Erstmals in der Geschichte der Hönnetalbahn erhält der Reisende in Neuenrade direkten Busanschluss Richtung Werdohl und weiter nach Lüdenscheid! Damit wird Reisenden der Weg in die Neuenrader Innenstadt ebenso erleichtert, wie Reisenden mit Fahrziel Siegen an der Ruhr-Sieg-Strecke. Auch die Reise in die Kreisstadt wird sich deutlich für Bewohner des unteren Hönnetals verkürzen. Die MVG stellt gerade ihr Liniennetz im südlichen Märkischen Kreis um und machte diese deutliche Verbesserung möglich.

 

 

 

22.03.2010

 

Bahnhof Menden , Prostest einer Bürgerinitiative zum Abriss des Bahnhofes

 

Gegen den geplanten Abriss des Bahnhofsgebäudes von Menden (siehe Nachricht vom 06.03.2010) protestierten am vergangen Samstag ca. 120 Personen. Mit einer menschlichen Mauer wollte die Bürgerinitiative zum Erhalt des Bahnhofs bei einer Protestaktion am Samstag das Gebäude vor dem geplanten Abriss symbolisch schützen. Was jetzt genau mit dem Bahnhofsgebäude wirklich passieren wird, ist so recht immer noch nicht Gewissheit.

 

 

Bilder des Bahnhofes Hemer

 

EFH-Mitglied Peter Gerber war am heutigen Montag in Hemer unterwegs, und hat dort aktuelle Fotos des Bahnhofsgeländes gemacht. Hier 4 Bilder davon. Leider kein schöner Anblick mehr, wenn man den Bahnhofsbereich aus besseren Zeiten kennt.

 

 

 

 

 

 

06.03.2010

 

Anreise zur Landesgartenschau nach Hemer

 

In ein paar Wochen beginnt in Hemer die Landesgartenschau 2010. Da ein regelmäßiger Betrieb auf der Strecke Menden - Hemer nicht stattfinden wird, und auch der Haltepunkt Klusenstein nicht eröffnet werden kann bzw. an diesem Haltepunkt eine Verknüpfung von Schiene/Bus nicht stattfinden kann, werden Besucher der Landesgartenschau von den Bahnhöfen Iserlohn und Schwerte mit dem Bus nach Hemer befördert. So ist geplant ab Bf. Iserlohn stündlich zur Minute .45 als Zuganschluss ein Busshuttle nonstop zum Haupteingang LGS verkehren zulassen. Verkehrszeit ist 09.45 bis 21.45.

Weiterhin wird ab Bf. Schwerte stündlich ein Busshuttle mit Halten in Hennen und Kalthof zum Haupteingang LGS

verkehren.

Die Verkehrszeit ist ähnlich; durch diesen Shuttle soll der Anschluss Richtung Ostwestfalen hergestellt werden,

der so in Dortmund Richtung Iserlohn nicht vorhanden ist.

 

 

Wird das Bahnhofsgebäude in Menden jetzt abgerissen ???

 

Neue Informationen gibt es zum Bahnhofsgebäude in Menden. Nach jahrelangen Verhandlungen, was jetzt mit dem Bahnhof passieren soll, wurde jetzt in Geheimverhandlungen zwischen der Stadt Menden und den Besitzern des Bahnhofsplatzes einer Erbengemeinschaft eine Lösung gefunden. Das Bahnhofsgebäude (der Schandfleck von Menden !) soll noch in den Osterferien abgerissen werden, und durch einen kostenpflichtigen Parkplatz ersetzt werden. Die Einnahmen aus dem Parkplatz sollen dann die Abrisskosten decken. So wäre das Problem Bahnhof schneller gelöst , als gedacht. Bleibt abzuwarten, ob es diesmal wirklich das "Aus" für das Bahnhofsgebäude ist. In ein paar Wochen ist man schlauer.

 

 

09.02.2010

 

Strecke Menden - Hemer

Die Frage nach der Perspektive der Strecke Menden - Hemer ist nun offenbar geklärt. Was den örtlichen Eisenbahnfreunden in Kenntnis der politischen und gesellschaftlichen Zustände vor Ort längst klar war, ist bei der RSE nun auch angekommen. Nach der Landesgartenschau wird die Strecke Menden - Hemer endgültig aufgegeben und abgebaut.

Was soll man dazu sagen? Enttäuschung macht sich breit, keine Schadenfreude! Denn die Rhein-Sieg-Eisenbahn, die ja auch schon andere Strecken wieder in Betrieb setzte - wenn auch in der Regel nur museal, hat ja bei vielen Menschen nicht nur Hoffnungen geweckt, sie hat gerade auch bei den Aktiven des zum Glück noch nicht gegründeten "Förderverein Oesetalbahn" auch Hoffnungen ausgenutzt.

Viele Bürger entlang der Strecke nach Hemer konnten und wollten sich mit der Einstellung einer Eisenbahn in einem so dicht besiedelten Gebiet nicht abfinden und haben nicht nur politisch, sondern auch ganz praktisch gehandelt. Der Weichenausbau in Hemer war nur ein Beispiel davon. Auch wenn wir stets anders gedacht haben, zollen wir diesen Aktiven unseren Respekt! Wie mögen sich diese Menschen wohl jetzt fühlen?

Dass ihre Hoffnungen von vorne herein ziemlich chancenlos waren, hätte jedem, der sich näher mit der Thematik beschäftigt hat, klar sein müssen. Die Politik, egal auf welcher Ebene, hat nie den Mut aufbringen können den Öffentlichen Personennahverkehr zwischen den Städten Menden, Hemer und Iserlohn sinnvoll und aufeinander abgestimmt zu ordnen - egal mit nur mit Bus oder besser mit Bus und Eisenbahn. Zwar gab es einzelne Hoffnungsschimmer, letztlich ist aber alles mit dem Argument fehlender Finanzen und auch aus Bequemlichkeit im Sande verlaufen.

Wir Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. haben nach vielen Jahren des Einsatzes für diese Strecke, nach endlosen Sitzungen und Debatten, das irgendwann hinnehmen müssen. Verstanden haben wir es bis heute auch nicht.  Aber uns ist klar: Die Strecke Menden - Hemer hat nur die Option Schienenpersonennahverkehr und keine andere. Und wenn diese Option nicht greift, dann ist der Radweg wohl das kleinere Übel, wenn auch garantiert keines, das uns glücklich machen würde!

Wie anmaßend oder naiv(?) dagegen anzunehmen, dass sich dieses politische Blatt plötzlich wenden würde, nur weil ein privates Unternehmen plötzlich daherkommt und eine Kommune (Stadt Hemer) mit legalen rechtlichen Mitteln unter Druck setzt - rechtlich und finanziell. Diese Art des Vorgehens ist bei uns von Anfang an auf große Skepsis gestoßen. Rechtlich mag es einwandfrei sein, aber damit gewinnt man nicht die Herzen der Menschen, die notwendig sind, um politische Prozesse vielleicht doch noch in letzter Sekunde zu ändern. Die RSE hat zumindest weite Teile der bahnfreundlich gestimmten Bevölkerung nicht erreicht und die Oesetalbahner haben somit auch leider mit ihrem großen Elan gegen Windmühlen kämpfen müssen.

Es bleiben Fragen: Warum ist die Rhein-Sieg-Eisenbahn nie selbst offensiv an die Öffentlichkeit gegangen, warum hat sie selbst nie die Initiative ergriffen, Freunde für diese Bahnlinie zu gewinnen? Warum musste das ausschließlich über die Aktiven des "Fördervereins Oesetalbahn" geschehen? Hat sie am Ende selbst nie an den Erfolg dieses Projektes geglaubt? Nur, dann stellt sich die Frage, warum sie dann aktiv geworden ist.

Schlimmer ist aber die Frage: Welchen Schaden hinterlässt dieses Unternehmen hier vor Ort? Dabei geht es nicht nur um finanzielle Aspekte.

Wenn jetzt Fahrten zur Landesgartenschau auf der Strecke nach Hemer nochmals zustande kommen sollten, dann wieder unter dem Stern der "letzten Fahrten", wie sie Hemer 1989, 1993 (Sundwig), 2007 und 2008 schon erlebt hat - ein Trauerspiel.

 

 

 

16.12.2009

 

Bahnhof Neuenrade in Spur 0

 

Wie hier auf der Homepage berichtet wurde, fand am 29.11.2009 beim Verein " Spur 0 Team Ruhr-Lenne" in Hagen ein Fahrtag statt. Vereinsmitglieder der EFH besuchten die Ausstellung und zur Überraschung fanden sie dort den Bahnhof Neuenrade in Spur 0 vor. Dies wollen wir den Homepage-Lesern ja auch nicht vorenthalten. Hier also 2 Bilder des Bf. Neuenrade in Spur 0.

 

 

 

 

03.12.2009

 

Neues zur Strecke Menden – Hemer  :  Förderverein Oesetal startet Freischnitt

Am 21. November startete der in Gründung befindliche Förderverein Oesetalbahn mit dem Freischnitt der seit dem 01.08.2009 gesperrten und stillgelegten Strecke Menden – Hemer. Die Arbeiten fanden zwischen dem Bf. Hemer und dem Hp. Bräuckerstraße sowie im Bereich Am Obsthof statt. Zum Einsatz gelangten auch professionelle Geräte, die durch ein Mitglied der Mendener GAL/Grüne zur Verfügung gestellt wurde.

Indessen hat die Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE) noch immer kein Konzept für den dauerhaften Fortbestand des Streckenstücks vorgelegt. Ebenso ist fraglich, ob die von der RSE angekündigten Sonderzüge überhaupt in dieser Zahl verkehren. Das Unternehmen hat hier offenbar reine Absichtserklärungen (darunter auch die des Förderverein Schienenbus e.V.) als feste Bestellungen dargestellt. Es wird auch nur von 30 Zugpaaren, nicht von 30 Fahrtagen gesprochen, d.h. mit 5 Pendelfahrten könnte das gesetzte Pensum in 6 Fahrtagen geschafft werden.

 

Bauarbeiten an der Hönnetalbahn

In der Zeit vom 10. einschl. 25.10.2009 fanden auf der Hönnetalbahn Gleisarbeiten statt. Dadurch verkehren zwischen den Bahnhöfen Menden und Neuenrade keine Züge der Hönnetalbahn und wurden durch Busse ersetzt.
Dieses ist der letzte noch nicht sanierte Abschnitt der Hönnetalbahn. Die alten Betonschwellen wurden durch neue Stahlschwellen ersetzt, wobei ein Großteil der Baumaterialien über die Straße transportiert wurde. Im Bauzugverkehr, kehrte die Baureihe 212 ins Hönnetal zurück. 212 381 war vor der Bettungsreinigungsmaschine im Einsatz, 212 240 und 047 verdingten sich im Schotterverkehr. Alle Maschinen gehören zum Unternehmen EfW.

 

Fahrplanwechsel am 13.12.2009

Bei der Deutschen Bahn , also auch auf der Hönnetalbahn ist am 13.12.2009 wieder Fahrplanwechsel. In diesem Jahr ändert sich bei der Hönnetalbahn aber nichts, sodass man sich auch nicht umstellen muss.

Nur am Endpunkt der Hönnetalbahn in Unna fällt der Fahrplanwechsel ein wenig ins Gewicht. Hier verkehren ab dem 13.12.2009 die Maas-Wupper-Express Züge mit Eurobahn-Flirts. Es ändern sich aber nur die Fahrzeuge, die Fahrzeiten bleiben gleich.

 

 

 

01.10.2009

 

Neue Nachrichten zum heimischen Bahngeschehen :

 

 

Neues zur Strecke Menden – Hemer (Bericht der WP vom 15.09.2009)

 

 

 

 

23.08.2009

 

Stellungnahme der EFH zum „Bettermann-Entwurf“ für den Bf. Menden

Wir Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. haben mit großem Interesse von den Plänen U. Bettermanns zum Bahnhof Menden gelesen. Nachdem, was wir bisher wissen, könnte unser Urteil kurz und knapp lauten: Dieser Entwurf zum Bahnhof Menden enthält so ziemlich alles, was sich die verkehrspolitischen Verbände für den Mendener Bahnhof wünschen:

·         Eine offene und einladende Architektur, die die Eisenbahn als Bestandteil des Ganzen einbezieht und nicht als lästiges Übel versteckt, wie es beim Breuer-Entwurf zumindest den Eindruck macht.

·         Eine optimale Verknüpfung der Verkehrsträger Bus, Bahn und Fahrrad sowie natürlich auch Auto

·         Eine interessante und ansprechende Nutzung der neuen Gebäude und des Geländes.

·         Eine Geschäftsstruktur, die zum Kommen, Verweilen und/oder Kaufen einlädt und sich auch auf die Bedürfnisse der Bahnreisenden einstellt.

Der Entwurf ist zweifellos ein neues und helles Licht in der nunmehr langen Reihe von Entwürfen, der letzten 10 Jahre. Mit Ulrich Bettermann wurde zudem ein Unternehmer als Investor gefunden, der allgemein ein hohes Ansehen genießt.

Aber die jetzige öffentliche Euphorie über die Bettermannpläne ist uns suspekt und führt  zu einer zu frühen Festlegung, die noch nicht angezeigt ist.  Es gibt noch manche offene und zu prüfende Frage, nur mal einige Beispiele:

bulletVor allem: Will die Erbengemeinschaft die bestehenden Pläne mit Herrn Breuer überhaupt lösen?
bulletWie viel Zeit würde durch einen erneuten Investorenwechsel verloren gehen – erneut mehr als 10 Jahre?
bulletWas wird aus den zugesagten Geldern für die dringend notwendige Sanierung des Bahnsteiges?
bulletHaben die genannten Mieter (z.B. die VHS) überhaupt Interesse einzuziehen?
bulletWill Menden überhaupt einen Busbahnhof?

Findet man auf die vielen Fragen plausible und praktische Antworten, so sollten die Pläne weiter verfolgt werden. Findet man diese nicht, dann sollte eine Rückkehr bzw. Weiterverfolgung der Breuer-Pläne ohne Gesichtsverlust für alle möglich sein und diese dann schnellstens umgesetzt werden – so kritisch sie auch im Detail zu würdigen sind.

J. Schmoll 1. Vorsitzender der Eisenbahnfreunde Hönnetal

 

 

78 468 wieder zu Gast im Hönnetal

Am 15. August kam im Rahmen einer geschlossenen Gesellschaftssonderfahrt die Dampflok 78 468 mit einem Pack- und einem Umbauwagenpärchen (Museumseisenbahn Hamm) ins Hönnetal. Von Binolen fuhren die rd. 100 Fahrgäste nach Hattingen und zur Zeche Nachtigal, um dort ein Nostalgiefest zu besuchen. Interessant war der Laufweg auf dem Rückweg. Hierbei wurde in beiden Richtungen der Weg über die Strecke Fröndenberg - Unna gewählt, was angesichts der Steigungen auch für diesen relativ leichten Zug ein akustischer Genuss war.  

  

 

 

24.07.2009

 

Stellungnahme der EFH zu den Planungen für den Bahnhofsbereich Menden

 

Seit mehr als 10 Jahren wird nun über die Zukunft des Bahnhofs Menden gestritten. Obwohl allen Teilnehmern dieses Streites sicher gute Absichten unterstellt werden können, hat die Art und Weise, in der dieser Streit geführt wird, für uns befremdliche Formen angenommen. Außer, dass sich alle Beteiligten die Köpfe heiß diskutiert haben, ist nämlich in den vielen Jahren nichts aber auch gar nichts Positives zustande gebracht worden!

 Demgegenüber dürfen sich alle Beteiligten zu einer Entwicklung „gratulieren“, die negativer nicht sein könnte.

bulletDer Bahnhof Menden ist zu einer Ruine verkommen und zwar nicht nur das Bahnhofsgebäude sondern auch alles in dessen Umfeld.
bulletDie Folge: Nur wer wirklich muss, nutzt den Bahnhof als Verkehrsstation. Attraktiv für neue Fahrgäste ist das wohl kaum – besonders in den Abendstunden. Frühere Stammkunden der Hönnetalbahn sind auf das Auto umgestiegen.
bulletDer schlechte Zustand des Bahnhofs ist weithin bekannt – kein Aushängeschild für die eigentlich schöne Stadt. Wir müssen bei jeder Sonderfahrt uns schamhaft für diesen Zustand entschuldigen.
bulletDer Verfall bedeutet auch einen Verlust von Fahrgästen für die Hönnetalbahn, besonders im Abschnitt Menden – Unna, der ohnehin bereits durch fehlende Anschlüsse in Unna geschwächt ist.
bulletGleichzeitig beschreibt der „Fall Bahnhof Menden“ recht schonungslos die politische Kultur in der Hönnestadt – und nachdem Eindruck der offiziellen Vorstellung (unser Mitglied M. Hüsken war dort) steht es damit nicht zum Besten.

Was ist denn nun der Skandal am Mendener Bahnhof? Das Engagement eines Investors, der viel Geld in eine Stadt investieren möchte und offensichtlich mehr an diese Stadt glaubt als ihre Bewohner selbst?

Skandalös ist wohl eher, dass – auch durch den schon jetzt immensen Zeitverlust – eine sachorientierte Diskussion des Themas kaum mehr möglich erscheint. Nicht ganz grundlos haben wir als EFH uns in den letzten Monaten aus der öffentlichen Debatte gehalten.

Fakt ist doch: Die Stadt Menden kann aus eigenen Mitteln den Bahnhof weder erhalten noch kaufen noch sonst irgendetwas. Das muss allen klar sein. Von daher sind alle Vorschläge zum Kauf des Bahnhofs durch die Stadt usw. Makulatur, denn selbst bei Ausnutzung anderer öffentlicher Quellen wäre Menden doch wohl kaum in der Lage den notwendigen Eigenanteil aufzubringen.

Also muss ein Kompromiss gefunden werden, der allen Interessen gerecht wird. Das wird aber garantiert nicht mit der Pauschalverdammung eines Investors erreicht werden und auch nicht mit totaler Unterwerfung unter dessen Vorstellungen.

Uns geht es dabei darum, dass der Bahnhof vor allem auch ein solcher bleibt. Dieses Bürgerinteresse sind nicht ausreichend berücksichtigt, hier muss/sollte nachgearbeitet werden:

  1. Der Bahnhof sollte seiner Funktion als Verkehrsstation auch weiterhin gerecht werden können. Über den 3 m breiten Durchgang lässt sich dabei streiten (Balve hat auch nicht viel mehr), entscheidend ist jedoch, was der Fahrgast an den Enden des Tunnels vorfindet. Bahnseitig wird das – bei baldigem Baubeginn – ein sanierter ansprechender Bahnsteig sein und idealer Weise eine ebenerdige Zuwegung. Doch was ist auf der Straßenseite?
  2. Hier fehlt die Verknüpfung von Bus und Bahn. Die Planungen sehen hier rein gar nichts vor und das kann man dem Investor nicht vorwerfen, sondern der Stadt, dem Kreis und der MVG, die dazu offenbar keine Vorgaben gemacht haben. Dabei wäre diese Verknüpfung höchst sinnvoll – man denke nur an die Busanschlüsse nach Iserlohn oder Werl, nicht zu sprechen vom Schülerverkehr.
  3. Der Zugang zum Bahnsteigbereich muss gut ausgeschildert werden und erkennbar sein.
  4. Der Zugangsbereich zum Bahnsteig sollte mit Geschäften ausgestattet sein, deren Sortimente überwiegend dem Bahnreisenden dienen können (Zeitungen, Backwaren). Dem wird der Entwurf wohl ansatzweise gerecht. Eine Agentur der DB wäre wünschenswert, sofern sich ein Betreiber dafür findet.
  5. Ausreichende Ausweisung von Park&Ride-Plätzen und  Radabstellplätzen stellen weitere Verknüpfungsmöglichkeiten der Schiene mit anderen Verkehrsträgern dar.

Diese Vorschläge sind an sich nichts Neues sondern bereits im Rahmen der Planungen Peter Albers gemacht worden. Sie sind aber das, was eine Stadt, die ihren Bahnanschluss behalten und ihren Bürgern ein attraktives öffentlichen Verkehrsangebot machen möchte, durchsetzen sollte.

Die sonstigen Konsequenzen, die ein Einkaufszentrum mit sich bringt, etwa eine geänderte Konkurrenzsituation oder PKW-Mehrverkehre, sind Zwangsläufigkeiten, die sich offensichtlich an den heutigen Ansprüchen der Mehrheit der Bevölkerung orientieren. Wer dagegen argumentiert, sollte konsequenter Weise dann auch gegen die zahlreichen Einkaufsmärkte auf der „grünen Wiese“ um Menden herum vorgehen. Dort ist alles schon Realität, was man in der Mendener Innenstadt verhindern will.

Wir haben zusammen mit dem VCD eine gemeinsame Stellungnahme zum Bahnhof erarbeitet und sind mit den Planungen auch insgesamt nicht glücklich. Dennoch erkennen wir die Nachbesserungen an und stehen für eine Totalblockade gegen den Neubau nicht zur Verfügung. Wir wollen einen neuen Bahnhof und zwar lieber gestern als morgen! Sonst gerät auch die Hönnetalbahn in große Gefahr!

 Johannes Schmoll

1. Vorsitzender Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V.

 

 

17.07.2008

 

Letzter Holzzug hat Hemer verlassen

 

Am 16.7.2008 um 20.06 Uhr meldete Lokführer Achim Wagner den letzten Holzzug aus Hemer beim Fahrdienstleiter Jan Klima des Stellwerkes in Menden zur Abfahrt fertig. Dann erhielt der Zug als "Zug-Nummer 4" die Fahrerlaubnis, die als Anschlussbahn betriebene Strecke Hemer - Menden, bis Menden zu befahren. Das Signalhorn der Lok "Petra" der Hochwaldbahn verabschiedete sich lautstark von den Hemeranern. Diese Lok war als Baureihe 212 bei der damaligen Deutschen Bundesbahn bis zum Jahre 1989 auch im Personenverkehr auf der damals noch durchgehenden Strecke Menden .- Hemer - Iserlohn im Einsatz. Für den Holztransport ging es dann mit der Zugnummer 62581 um 21.40 Uhr von Menden nach Hagen Güterbahnhof. Immerhin waren es noch mal rund 1.100 t Kyrill-Sturmholz, die auf dem Schienenweg aus der Felsenmeerstadt abtransportiert wurden.

 

Damit hat der letzte Güterzug die Felsenmeerstadt Hemer verlassen und ein weiteres Kapitel der 126 jährigen Eisenbahngeschichte in Hemer geht zu Ende. Die beteiligten Eisenbahner haben es sich nicht nehmen lassen, die Lokomotive mit einer von einer Hemeranerin angefertigten Tannengirlande und einer Fahne mit dem Stadtwappen von Hemer zu schmücken. Zu einem letzten Fototermin wurde das alte Stationsschild, welches bis 1989 auf dem Bahnsteig hing, noch einmal am Bahnhof gezeigt. Es standen einige Eisenbahnfreunde und ebenso interessierte Hemeraner am Bahnhof, um hier letztmalig Eisenbahnbetrieb zu sehen. Vielfach wurde auch geäußert, dass man die Entscheidung zum Abbau der Bahnstrecke nicht verstehen kann, aber die Beschlüsse dazu stehen wohl  fest.

 

Der allerletzte Betriebstag für die Eisenbahn ist der 31.7. 2008, an dem der Förderverein Schienenbus e.V. Menden letztmalig mit seinem roten Schienenbus nach Hemer kommen wird. Nähere Informationen zu der Fahrt finden sich auf den Internetseiten des Förderverein Schienenbus e.V. Menden (www.fsbmenden.de). Um 24.00 am 31.7.2008 wird dann die Konzession fr die Anschlussbahn Menden - Hemer erlen und die Strecke fällt wieder in den stillgelegten Zustand zurückfallen.

Ob die Hemeraner Stadtväter wohl den allerletzten Zug in Hemer am Bahnhof verabschieden werden? Oder bleibt diese Aufgabe den Eisenbahnern vorbehalten

Foto : Joachim Reinhard