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Aktuelles heimisches Bahngeschehen

29.01.2017

Neuer Fahrplan auf der Hönnetalbahn

Seit Mitte Dezember 2016 gilt jetzt der neue Fahrplan auf der Hönnetalbahn. Der Takt wurde um 30 Minuten gedreht. Die Züge verkehren täglich wieder zwischen Unna und Menden sowie zwischen Fröndenberg und Neuenrade. Die Anschlüsse in Fröndenberg sind nach Dortmund und Bestwig ausgerichtet worden. In Unna sind jetzt die Anschlüsse mehr Richtung Hagen und Hamm/Münster ausgerichtet worden. Auch der zusätzliche Samstagsverkehr und der ab Juni angebotene Nachtverkehr zwischen Fröndenberg und Neuenrade sind sicher positiv zu bewerten.

Neben viel Licht im neuen Fahrplan, gibt es aber auch Schatten. So, verkehrt morgens der erste Zug in der Woche ab Neuenrade ca. 30 Minuten später. Hagen kann dadurch nicht mehr vor 7 Uhr erreicht werden. Auch gibt es zwischen 7 Uhr und 9 Uhr eine 120-minütige Taktlücke im Fahrplan zwischen Menden und Neuenrade.

Diese beiden Schattenseiten konnten wohl durch den Einsatz von 2 zusätzlichen Busfahrten aus dem Hönnetal noch kurzfristig abgefedert werden, wir von den Eisenbahnfreunden sehen die zusätzlichen Busfahrten aber nur als Übergangslösung.

Auch bemängelt wird bei Fahrgästen die kurzen Übergangszeiten in Fröndenberg, insbesondere aus Richtung Neuenrade in Richtung Dortmund (3 Minuten, wobei ein Bahnsteigwechsel erforderlich ist). Auch dies ist nicht optimal, wobei auch im vorherigen Fahrplan der Übergang von Neuenrade Richtung Hagen auch knapp bemessen war (5 Minuten).

Nach den ersten Wochen mit dem neuen Fahrplan suchen die Eisenbahnfreunde jetzt das Gespräch mit den Zweckverbänden, die ja Besteller der Leistungen also auch des Fahrplans sind. Wir möchten damit versuchen, den Fahrplan für den Fahrplanwechsel ab Dezember 2017 noch besser zu optimieren und Verbesserungen zu erzielen.

 

Qualitätsbericht Nahverkehr Westfalen-Lippe 2015 - Im Märkischen Kreis fährt man am pünktlichsten

Schon im Sommer 2016 kam der neue Qualitätsbericht des Nahverkehrs Westfalen-Lippe heraus. Dieser berichtet über die Qualität der Bahnlinien im Bereich Westfalen für das Jahr 2015. Wie in den anderen Jahren zuvor auch, ist die Hönnetalbahn wieder einer der pünktlichsten Bahnlinien in Westfalen. In 2015 war sie mit 97,4% aller Züge die 2. pünktlichste Regionalbahnlinie. Auf den ersten Platz hat es die RB 52 von Dortmund nach Lüdenscheid mit 97,6 % geschafft. Auf Platz 3 folgte die RB 53 Dortmund nach Iserlohn mit 96,6 %. Für die Hönnetalbahn ein toller Erfolg. Aber auch für die RB 52 und 53 ein sehr gutes Ergebnis, verlaufen doch beide Linien im Gegensatz zur Hönnetalbahn über den doch recht dicht belegten Streckenabschnitt Dortmund-Hörde – Signal-Induna Park – Dortmund Hbf, sowie den 4 Kopfgleisen in Dortmund Hbf, die sich schon mal als Nadelöhr erweisen.

Bei den pünktlichsten RE- Linien war 2015 auch die im Märkischen Kreis verkehrende RE 16 von Abellio vorne. Sie verbindet Siegen und Iserlohn mit Essen.

Auch die unpünktlichsten Linien sollen erwähnt werden. RE 11 (Mönchengladbach – Hamm) mit 57,3 % und bei den RB-Linien die RB 71 Bielefeld – Rhaden mit 69,6 %.

2015 war aber, und das ist leider nicht so positiv auch das Jahr der Zugausfälle auf der Hönnetalbahn. 6,63 % der Züge sind 2015 ausgefallen. Dies ist dem Streik der GDL geschuldet, der im Jahr 2015 an über 14 Tagen stattfand und deshalb kaum ein Zug der Hönnetalbahn gefahren ist.

Im Sommer werden dann die neuen Ergebnisse für das Jahr 2016 veröffentlicht. Gefühlt ist die Pünktlichkeit auf der Hönnetalbahn immer noch sehr gut. Die Ausfälle sind minimal. Noch ein Blick auf die Obere Ruhrtalbahn. RE 57 Dortmund – Winterberg hatte 2015 eine Pünktlichkeit von 89,5 % und die RE 17 Hagen – Warburg eine Pünktlichkeit von 86,4 %.

Wer sich den 27-seitigen Qualitätsbericht ansehen möchte, kann sich diesen unter http://www.nwl-info.de/aktuelles/pressemitteilungen/2016/07/06/nwl-qualitaetsbericht_2015_liegt_vor.php herunterladen.

 

 

04.12.2016

 

Bahnhof Kalthof wird jetzt von Menden gesteuert

Der Bahnhof Kalthof wird ab dem 11. Dezember 2016 vom Fahrdienstleiter in Menden gesteuert. Das bisherige Stellwerk in Kalthof (ein Dr S2-Stellwerk aus dem Jahre 1977), wird durch ein ESTW-Stellwerk der Firma Scheidt&Bachmann ersetzt. Der Bediener wird in Personalunion der Fahrdienstleiter in Menden sein. Er wird also ab Mitte Dezember neben dem Bahnhof in Menden (Lorenz 30-Stellwerk) auch das ESTW in Kalthof bedienen. Die Bedienung erfolgt über eine PC-Anlage auf dem Stellwerk. Die Bedienung für den Bahnhof Menden, weiter über den Stelltisch. Da der Fahrdienstleiter in Menden jetzt zusätzlich den Bahnhof Kalthof steuert, wird er nicht mehr Zugleiter für die Hönnetalbahn sein (so wie bisher, wenn Horlecke nicht besetzt ist). Der Fahrdienstleiter Horlecke wird jetzt solange wie auf der Hönnetalbahn (Menden – Neuenrade) Züge verkehren auch besetzt sein.

Auch im Bahnhof Brügge ändert sich im Dezember noch die Bedienung. Auch hier wird ein ESTW errichtet. Das Gebäude des ESTW wird neben den Gleisen in der Nähe des Reiterstellwerkes gebaut. Das Reiterstellwerk wird dann nicht mehr besetzt, wird aber weiterhin bestehen bleiben (Denkmalschutz). Weitere Informationen zur Volmetalbahn, auch zum ESTW Brügge gibt es hier: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/volmetalbahn

 

Fahrzeuge ab Fahrplanwechsel auf der Hönnetalbahn

Zum Fahrplanwechsel am 11.Dezember 2016 startet ja auch das neue Sauerlandnetz der Deutschen Bahn. Die Bahn hat die Ausschreibung des Sauerlandnetzes für 12 Jahre gewonnen. Die Bahn hat auch angekündigt, zum Start des Netzes neue Fahrzeuge vom Typ LINK (II bzw. III) des polnischen Herstellers PESA einzusetzen. Leider gibt es aber bei den Fahrzeugen Lieferverzögerungen, sodass auf jeden Fall im nächsten Jahr noch mit den „Altfahrzeugen“ weitergefahren wird. Es wurden im Bereich Bestwig auch schon Fahrzeuge der Baureihe Vt 644 gesichtet. Auf dem RE 17 (Hagen-Warburg) sollen nach der Ausschreibung Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h eingesetzt werden, da zum Fahrplanwechsel die Linie beschleunigt werden soll. Auf der Hönnetalbahn werden wohl die Fahrzeuge der Baureihe 648 weiterfahren, aber auch andere Fahrzeuge können jederzeit anzutreffen sein. Es gab in den letzten Tagen auch schon wieder Umläufe, wo die Baureihe 628 auf der Hönnetalbahn unterwegs war.

 

 

16.11.2016

 

Neuer Frühbus aus dem Hönnetal nach Fröndenberg

Zum Fahrplanwechsel am 11.12.2016 kommt es auf der Hönnetalbahn zu umfangreichen Veränderungen, die bekanntermaßen nicht nur positive Auswirkungen auf die Hönnetaler Bahnkunden haben. Durch die um eine etwa halbe Stunde spätere Abfahrzeit des ersten Zuges ab Neuenrade in der Woche und der neuen Ausrichtung der Anschlüsse in Fröndenberg auf Dortmund hätten Fahrschüler in Richtung Hagen und Olsberg massive Probleme bekommen. Eine rechtzeitige Ankunft zum Unterrichtsbeginn wäre unmöglich gewesen.

Eine zusätzliche Leistung auf der Schiene ab Neuenrade am frühen Morgen ist zumindest für die neue Fahrplanperiode nicht möglich, da dies eine langwierige Entscheidungs- und Planungsphase bedeutet hätte. In früheren Jahrzehnten wurde zum Teil als Frühverbindung ab Neuenrade ein Bahnbus eingesetzt. Die Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. haben beim Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) in Unna vorgeschlagen eine Frühverbindung per Bus ab Neuenrade einzurichten. Der NWL hat diesen Vorschlag erfreulicherweise aufgegriffen und kurzfristig mit dem Busverkehr Ruhr-Sieg GmbH (BRS) eine Lösung gefunden. Vor dem ersten Zug wird werktags an Schultagen (außer am Freitag nach Christi Himmelfahrt) ein Bus um 5.15 Uhr ab Neuenrade (Balve ab 5.32 Uhr) fahren. Mit dem Anschlusszug um 6.19 Uhr ab Fröndenberg wird Hagen Hbf dann um 6.42 Uhr erreicht bzw. 6.15 Uhr ab Fröndenberg wird Olsberg um 7.11 Uhr erreicht. Im Gegensatz zu früheren Zeiten gelten die Bahnfahrkarten (auch Zeitfahrkarten) ohne Aufpreis im Bahnbus.

Auf diesem Wege bedanken sich die Eisenbahnfreunde für die zeitnahe Umsetzung ihres Busvorschlags beim NWL und beim BRS. Dieses zusätzliche Fahrangebot für die Hönnetaler ab Fahrplanwechsel wird sicher von den betroffenen Reisenden begrüßt werden. Unabhängig davon wäre es auf die Dauer selbstverständlich vorteilhaft, wenn diese Frühverbindung alternativ auf der Schiene angeboten würde. Weitere Gespräche in dieser Sache werden mit dem kooperativen NWL von uns geführt.

Hier der Busfahrplan :  132 Fröndenberg - Menden - Neuenrade_ab_161211.pdf , auch enthalten im Busfahrplan ist der Bus um 8 Uhr aus dem Hönnetal Richtung Neuenrade

 

20.10.2016

 

Neuer Fahrplan online - Hönnetalbahn steht vor großen Umbrüchen

Zum 11. Dezember 2016 startet das neue Sauerland-Netz, das die DB nach einer Ausschreibung für sich gewinnen konnte. Sie bleibt damit weiterhin der Oberen Ruhrtalbahn, der Volme- und Hönnetalbahn sowie der Ardeybahn Dortmund - Iserlohn treu. Der Fahrplan kann ab sofort im Internet aufgerufen werden (Anfrage nach Zugverbindungen).
Der neue Fahrplan bringt insbesondere für die Obere Ruhrtalbahn massive Änderungen und Verbesserungen mit sich. Wobei: Viel Licht bringt auch viel Schatten.Was ändert sich für die Hönnetalbahn konkret?

Zu den Schattenseiten gehören fehlende Anschlüsse aus Unna Richtung Hönnetal an Sonntagen, die immer noch klaffende Taktlücke zwischen Neuenrade und Menden morgens an Werktagen (wird aber durch einen Bus ausgeglichen). Auch die spätere Abfahrt des ersten Zuges ab Neuenrade dürfte für einige Proteste sorgen, wobei sich das Richtung Dortmund durch die Reisezeitverkürzung teilweise aufhebt. Wie bei jedem Fahrplan gilt: Alles hat Vor- und Nachteile. Trotz erkennbarer Schwächen ist der Fahrplan der Hönnetalbahn insbesondere durch die Verbesserung der Anschlüsse nach Dortmund und auch der Ausweitung der Betriebszeiten als positiv - gemessen an den Fahrplänen früherer Jahre - sogar als fast sensationell zu bezeichnen.

(Bitte beachtet, dass die Online Auskunft der Bahn in der Relation Dortmund nach Neuenrade noch nicht den Anschluss in Fröndenberg mit 3 Minuten Umsteigezeit anzeigt. Hier sind noch Änderungen in den nächsten Wochen an der Reiseauskunft notwendig!!! Der Anschluss soll so aber stattfinden.)

 


02.08.2015

Die Hönnetalbahn ist die pünktlichste Regionalstrecke 2014 in Westfalen

Nach dem neuesten Qualitätsbericht vom 18.06.2015 zum Schienenpersonennahverkehr in Westfalen durch den NWL (Verband Nahverkehr in Westfalen-Lippe) ist die Hönnetalbahn (RB 54, betrieben durch die DB Regio NRW GmbH) die pünktlichste Zugstrecke in Westfalen. Die RB 54 hat nach dem Bericht eine Pünktlichkeit von 98,4 % aller verkehrenden Züge im Jahr 2014. Auf den 2. und 3. Platz liegen die RB Linien 52 (Dortmund – Lüdenscheid) mit 97,7% und die RB 53 (Dortmund – Schwerte – Iserlohn) mit 96,9%.

Auch gibt es in dem Bericht eine Statistik über die Zugausfälle. Hier liegt die Hönnetalbahn im Mittelfeld mit 1,7 % Ausfall der Züge. Im Jahr 2013 lag die Hönnetalbahn noch bei 0,4 % aller Züge. Der Anstieg der Zugausfälle liegt vor allem an den Streiks der Gdl. An den Streiktagen sind ja auf der Hönnetalbahn alle Züge ausgefallen, sodass sich im Jahresdurchschnitt diese Ausfälle leider bemerkbar gemacht haben.

Für die Hönnetalbahn sind es trotz der negativen Zahlen bei den Ausfällen im Jahr 2014 (auf anderen Linien sind ja während des Streiks auch die Züge ausgefallen), wirklich sehr gute Zahlen.

Im Vergleich sind RE-Linien die im Bereich des Ruhrgebietes oder im Kölner Raum verkehren teilweise um die 30 % verspätet. Also fast jeder 3. Zug hat über 4 Minuten Verspätung. Die RE Linie 11 (Hamm – Mönchengladbach) hat sogar nur eine Pünktlichkeit von 56,5 % im Jahr 2014.

Zu den pünktlichsten RE-Linien in NRW gehören dann noch die RE-Linien der Oberen Ruhrtalbahn (RE 17 und 57), die ja als Zubringer der Hönnetalbahn in Fröndenberg dienen.

Gründe für die Pünktlichkeit der Hönnetalbahn liegen auch wieder 2014 auf der Hand:

·         Ein „entspannter“ Fahrplan, bei dem auch Verspätungen wieder aufgeholt werden können (Standzeit Fröndenberg, Wendezeit in Neuenrade).

·         Es gibt keine Mischverkehre, d.h. Streckenabschnitte, die durch mehrere Linien benutzt werden müssen.

·         Wenige technische Anlagen an der Hönnetalbahn (Stellwerke , technisch gesicherte Bahnübergänge) die gestört sein könnten. (Eine häufige Störungsursache bei anderen Bahnlinien).

Der Qualitätsbericht beschreibt aber auch die Qualität der Bahnhöfe und Haltepunkte in Westfalen. Hier gibt es auf der Hönnetalbahn auch leider weiterhin noch Schwachpunkte.

Die Haltepunkte in Balve, Volkringhausen und Menden Süd sind nicht akzeptabel. Ardey, Bösperde und Lendringsen sind noch akzeptabel. Hier gibt es also in den nächsten Jahren noch Ansatzpunkte um die Hönnetalbahn noch attraktiver zu machen.

Der ganze Qualitätsbericht zum Schienenpersonennahverkehr in NRW ist online abrufbar unter: http://www.nwl-info.de/aktuelles/pressemitteilungen/2015/06/18/qualitaetsbericht.php

 

06.07.2015

Schweineschnäuzchen war auf der Hönnetalbahn

Am letzten Samstag, 04.07., war eine absolute Rarität erstmals auf der Hönnetalbahn: Der T2 (Wismarer Schienenbus). Von Eisenbahnfreunden wird der Schienenbus aus dem Jahr 1936 wegen seiner besonderen Form liebevoll „Schweineschnäuzchen“ genannt. Der hübsche, kleine Triebwagen gehört dem Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen und bietet Platz für vielleicht dreißig Fahrgäste. Auf der Sonderfahrt nach Neuenrade und zurück verweilte der Museumszug  in Balve sowie bei den Eisenbahnfreunden Hönnetal auf dem Erlebnisbahnhof Binolen. Es gibt in ganz Deutschland nur noch eine Handvoll dieser schmucken „Schweineschnäuzchen“.

Krezung mit einem VT 648 in Binolen

T2 bei der Pause in Binolen

T 2 bei der Hinfahrt im Bahnhof Menden. Alle Fotos von Peter Gerber

 

29.06.2015

Bahnhof Menden feierlich eröffnet

Am Freitag 26.06.2015 wurde der Bahnsteig am Bahnhof Menden feierlich der Öffentlichkeit übergeben. Der Landrat Thomas Gemke in seiner Funktion als stellvertretend NWL Verbandsvorsteher, der Bürgermeister Volker Fleige und die DB Bahnhofsmanagerin Dorothee Wasel richteten Grußworte zu diesem Ereignis. Von den Eisenbahnfreunden Hönnetal sprach Johannes Schmoll zur Historie des alten Mendener Bahnhofs.
Die Gesamtkosten der Umbau Maßnahme rd. 1,6 Mio. Euro finanzieren sich aus Landsmitteln (rd.1,33 Mio Euro ) und Bundes bzw. Bahnmitteln von rd.270.000 Euro.

Politiker und Bürger bei der Eröffnung des Bahnsteiges in Menden. Foto : Peter Gerber

 

Arbeiten in Fröndenberg gehen voran

Die Bahnsteigarbeiten im Bahnhof Fröndenberg gehen voran. Der Bahnsteig in Richtung Bestwig ist schon fertiggestellt. Der Bahnsteig Richtung Schwerte ist bis auf das Stück an der Unterführung auch schon fertiggestellt. Zur Zeit wird an der Unterführung und auch an den Aufzügen an Gleis 1 und 2 gearbeitet. Auch an Gleis 11 wird der Bahnsteig schon erneuert. Sobald die Arbeiten hier fertiggestellt sind, wird der Bahnsteig Gleis 12/13 erneuert.

 

10.06.2015

Bahnhof Menden ist fertig

Der neue Bahnsteig in Menden ist jetzt fertig gestellt. Die alten Bahnsteigpfeiler konnten aufwändig restauriert werden, und auch wieder genutzt werden. So konnte auf ein kleineres Standarddach verzichtet werden.

 

 

Fotos vom Bahnhof Menden von Peter Gerber

 

03.04.2015

WM-Zug war auf der Hönnetalbahn unterwegs

Am vergangegen Montag 30.04.2015 drehte der "WM-Zug" von DB Regio VT 648 110/610 seine Runden auf der Hönnetalbahn. Johann Schwalke konnte ihn im Bereich Balve Schulzentrum abbilden.

 

 

27.03.2015

Fernverkehr wieder im Sauerland ?!

Die Deutsche Bahn hat am 18.03.2015 eine neue Kundenoffensive im Bereich des Fernverkehrs angekündigt. So soll der Fernverkehr in den nächsten Jahren verstärkt wieder ausgebaut werden, und nicht nur die Metropolen verbinden, sondern (nach Wegfall des damaligen IR) auch wieder die Mittelzentren in Deutschland.

So ist auch eine neue IC Verbindung über die Ruhr-Sieg Strecke geplant. Der Laufweg soll (wie bis Dezember 2002) wohl wieder von Frankfurt nach Münster über Siegen sein. Auch in Iserlohn (Letmathe ist wohl gemeint) soll es einen Halt geben. Vermutlich werden die Züge aber vergleichbar da halten, wie bis Dezember 2002. Unna am nördlichen Rand der Hönnetalbahn soll auch einen Halt bekommen.

Geplant ist ein 2 Stundentakt mit IC-Doppelstockwagen ab Dezember 2019.

Auch auf der Strecke von Hamm über Paderborn – Warburg nach Kassel soll der Takt wieder erhöht werden. Zurzeit verkehren hier noch täglich 3 Fernverkehrszüge pro Richtung.

Bis aber auf der Ruhr-Sieg Strecke wieder Fernzüge verkehren, wird es noch dauern. Die IC-Doppelstockwagen müssen ja erst noch gebaut werden.

Diese Maßnahmen beim Fernverkehr hängen natürlich mit dem Erfolg der Fernbusse zusammen. Der Fernbusmarkt hat in den letzten 2 Jahren ein dichtes Netz von Verbindungen aufgebaut. So ist auch Siegen an das Fernbusnetz angeschlossen. Darauf versucht die Bahn jetzt in den nächsten Jahren zu reagieren. Leider funktioniert dies nicht kurzfristig, weil Wagen und Lokomotiven fehlen.  

Es bleibt also bis 2019 abzuwarten, wie die neue Offensive aussieht, welche Halte im Sauerland bedient werden, und wie der Fahrplan dann aussehen wird.

Die Eisenbahnfreunde Hönnetal begrüßen natürlich die Bestrebungen wieder mehr Fernverkehr deutschlandweit anzubieten, damit die Bahn allgemein attraktiver wird.

Neue Entwicklungen zum Fernverkehr im Sauerland werden sicherlich im Newsletter weiter Thema bleiben.

Im Internet kann man sich unter:

http://www.deutschebahn.com/de/konzern/im_blickpunkt/9074112/20150318_kundenoffensive.html

weitere Infos zu der Offensive im Fernverkehr anschauen.

 

 

TuZ auf der Hönnetalbahn …

 Im Dezember 2014 wurde TuZ auf der Hönnetalbahn installiert. Hier ein Bericht, was TuZ für die Hönnetalbahn bedeutet :

Aber was ist TUZ überhaupt ?

Dazu sollte man sich erstmal die Hönnetalbahn anschauen, wie die Zugsicherung bisher aussah. Die Hönnetalbahn kommt ja ohne echten Fahrdienstleiter vor Ort aus. Also es gibt auf der Hönnetalbahn ab dem Bahnhof Horlecke keine Weichen und Signale mehr, die durch einen Fahrdienstleiter gestellt werden. Die 2 Weichen im Bahnhof Binolen, wo auch die Zugkreuzungen stattfinden, sind Rückfallweichen, die jeweils in einer Lage liegen, und in der anderen Lage durch die Züge „aufgefahren“ werden. Die Weiche in Balve ist eine Handweiche die vorher mit einem Schlüssel aufgeschlossen werden muss.

Ansonsten wurden bisher, und das fällt auch bei TUZ nicht weg, die Züge auf der Hönnetalbahn durch den Zugleitbetrieb geregelt. Der Zugleitbetrieb ist ein Verfahren auf der Hönnetalbahn (und auch auf anderen Nebenbahnen in Deutschland), bei dem ein zentraler Zugleiter, das ist der Fahrdienstleiter der im Bahnhof Horlecke sitzt,  jedem Zug auf der Hönnetalbahn die Erlaubnis zur Fahrt bis zu den jeweiligen Bahnhöfen in Binolen, Balve und Neuenrade erteilt. Dabei steht der Zugleiter und die Triebfahrzeugführer in Funkkontakt zueinander. Die Triebfahrzeugführer bekommen also jeweils fernmündlich mitgeteilt bis zu welchem Bahnhof sie fahren dürfen, und müssen sich dann wieder beim Zugleiter in der Horlecke melden. Der Zugleitbetrieb kommt ohne Hauptsignale und technische Streckenblock-Einrichtungen aus, sodass die Hönnetalbahn und auch andere Nebenbahnen kostengünstiger betrieben werden konnten.

Es ist also in der Praxis so, dass z.B. der Zug aus Menden jeweils bis zum Bahnsteig in Binolen fahren kann, und sich dann dort beim Zugleiter melden muss. Gleichzeitig hat sich der Zug aus Neuenrade, schon vor der Ausfahrt in Neuenrade beim Zugleiter gemeldet , er hat sich in Balve gemeldet, und meldet sich dann vor der Einfahrt (Trapeztafel) vor dem Bahnhof Binolen in etwa Höhe Haus Recke. Er darf dann in den Bahnhof Binolen erst einfahren, wenn der Zugleiter ihn die Zustimmung fernmündlich gibt. Dies kann aber erst dann passieren, nachdem sich der Zug aus Menden, der in Binolen am Bahnsteig steht sich erst gemeldet hat. Nachdem dann der Zug aus Neuenrade in Binolen am Bahnsteig angekommen ist, sich gemeldet hat, und weiter nach Menden fahren darf, bekommt der Zug nach Neuenrade auch sein Auftrag durch den Zugleiter weiterzufahren. Dies passiert auf der Hönnetalbahn also stündlich jeweils bei der Kreuzung in Binolen. Das Verfahren hat sich auch über Jahre hin bewährt, aber es wird halt nur fernmündlich angewandt. Die Meldungen werden aber schriftlich erfasst.

Der Zugleiter/Fahrdienstleiter kann nicht wie auf Hauptstrecken einen Zug ein grünes oder rotes Signal zeigen, sondern es wird alles nur fernmündlich geregelt. Aber auch dieses System ist wenn sich alle Beteiligte richtig verhalten sicher. Es darf z.B. auch kein Triebfahrzeugführer der nicht auf der Hönnetalbahn wegen der Besonderheiten eingewiesen ist, dort fahren.

Warum aber jetzt TuZ ?

TuZ ist jetzt zusätzlich auf der Hönnetalbahn errichtet worden. Man erkennt es an den Signalen die in „Ruhestellung“ ein blaues Licht zeigen. Diese Signale sind an allen Bahnhöfen auf der Strecke, also in Horlecke, Lendringsen, Binolen, Balve und Neuenrade aufgestellt worden. (Bild siehe am Ende des Berichtes) Die Signale sind jeweils an der Grenze des Bahnhofes (beim Zugleitbetrieb benutzt man auch den Begriff Zuglaufstelle), in Höhe der Trapeztafeln und an den H-Tafeln am Ende des Bahnsteiges aufgestellt worden. Außerdem wurden in Höhe der Signale Gleismagnete am Gleis angebracht (sogenannte 2000 Hz-Magnete, die wenn sie wirksam geschaltet sind, den Zug anhalten können). Außerdem wurden noch Kontakte ca. 100 bis 200 Meter nach den neuen Signalen am Gleis angebracht, womit die Anlage erkennt, dass der Zug jeweils an den Signalen vorbeigefahren ist, also losgefahren ist, und die Signale wieder in Grundstellung gestellt werden.

TuZ musste jetzt auf der Hönnetalbahn installiert werden, weil alle Strecken in Deutschland ab 2015 im Betriebsverfahren Zugleitbetrieb, auf denen gleichzeitig mehr als ein Zug unterwegs ist, laut einer Entscheidung des Eisenbahnbundesamtes mit einem technischen Folge- und Gegenfahrschutz ausgerüstet werden mussten. Und dieser Folge- und Gegenfahrschutz kann TuZ gewährleisten.

Die Gleismagnete an den Signalen sind nämlich dauernd wirksam und können somit die Züge auch technisch stoppen. So kann auch verhindert werden, dass z.B. ein Zug vorzeitig auf einem Kreuzungsbahnhof ausfahren würde, obwohl der Gegenzug noch nicht auf dem Bahnhof eingetroffen ist.

Auf der Hönnetalbahn wird diese Technik also zusätzlich zum oben beschriebenen fernmündlichen Verfahren benutzt. Die fernmündlichen Meldungen auf den Zuglaufstellen (Bahnhöfen) werden weiterhin gemacht, und dann werden durch den Zugleiter in der Horlecke die Magnete an den Signalen unwirksam geschaltet (das blaue Licht fängt an zu blinken). Der Zug kann dann nach Erteilung der Fahrerlaubnis weiterfahren, der 2000 Hz- Magnet ist unscharf.

TuZ macht also die Hönnetalbahn noch sicherer, als sie bisher schon war. Neben den fernmündlichen Meldungen und Aufträgen, können die Züge jetzt auch technisch durch Magnete an den Gleisen selbsttätig zum Halten gebracht werden.

 

Hier ein TuZ Signal im Bahnhof Binolen, Fahrtrichtung Neuenrade. Unterhalb der „H“-Tafel ist das blaue Ruhelicht zu sehen. Am Gleis befindet sich der 2000 Hz-Magnet. Wenn der 2000 Hz-Magnet nicht wirksam ist, blinkt das blaue Licht.